Häufig gestellte Fragen und unsere Antworten

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Zielgruppen und Beratungsangebot - Wer kann die Beratung nutzen?
Grundlegendes zu sexueller Belästigung und Diskriminierung
Wen vertritt Themis?
Unsere Beratungsstelle versteht sich als Mittlerin zwischen betroffener Person und Arbeitgebenden in der Kultur- und Medienbranche. Wir sind die erste Anlaufstelle für Menschen, die sexuelle Belästigung oder Gewalt erfahren haben. Deshalb ist es unsere allererste Aufgabe, diese Menschen aufzufangen, ihnen zuzuhören und sie zu beraten. Wir unternehmen nichts ohne die Zustimmung der betroffenen Person. Wenn wir mit dem Einverständnis der betroffenen Person tätig werden, suchen wir das Gespräch mit den Arbeitgebenden. Auf Wunsch agieren wir als Beschwerdeführerin gegenüber dem Unternehmen. Dabei handeln wir überparteilich und neutral.
Ich bin von sexueller Belästigung und/oder sexueller Gewalt am Arbeitsplatz in der Kultur- oder Medienbranche betroffen. Wie läuft die Beratung ab?
Unsere Beratung wird von unserem Team aus Psychologinnen und Juristinnen durchgeführt. Sie können sowohl juristische als auch psychologische Beratung erhalten. Wir geben keine Informationen nach außen. Die Beratung ist streng vertraulich, kostenlos und auch anonym möglich. Sehen Sie auch unsere Antwort in: Unsere Beratung wird von unserem Team aus Psychologinnen und Juristinnen durchgeführt. Sie können sowohl juristische als auch psychologische Beratung erhalten. Wir geben keine Informationen nach außen. Die Beratung ist streng vertraulich, kostenlos und auch anonym möglich. Sehen Sie auch: Ablauf der Beratung.
Beraten Sie alle Geschlechter, die von sexueller Belästigung betroffen sind?
Ja, wir beraten betroffene (Cis-)Frauen und (Cis-)Männer ebenso wie trans*, inter* und nicht-binäre Personen. Denn sexuelle Belästigung ist nach dem AGG eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Das AGG schützt alle Menschen geschlechterübergreifend vor Belästigung – auch wenn weiblich gelesene Personen sehr viel häufiger von sexueller Belästigung betroffen sind als andere Geschlechter.
Beraten Sie auch Zeug*in oder Personen, die Menschen unterstützen, die von sexueller Belästigung oder Gewalt betroffen ist?
Ja, auch Zeug*innen oder Personen, die Betroffene von sexueller Belästigung oder Gewalt in der Kultur- oder Medienbranche unterstützen möchten, können bei uns psychologische oder juristische Beratung erhalten. Die Beratung ist streng vertraulich und auch anonym möglich.
Beraten Sie auch Arbeitgebende, Führungskräfte, Mitglieder der AGG-Beschwerdestelle oder des Personal-/Betriebsrats?
Ja, unser Angebot der psychologischen und juristischen Beratung steht auch Arbeitgebenden, Führungskräften und Mitgliedern von Beschwerdestellen sowie Personal- und Betriebsräten offen. Sie können sowohl konkrete Fragen zum Umgang mit konkreten Vorfällen sexueller Belästigung oder sexueller Gewalt in Ihrem Unternehmen besprechen, eigene Belastungen im Umgang damit mit uns erörtern oder auch Beratung zu sinnvollen präventiven Maßnahmen erhalten. Die Beratung ist streng vertraulich und auch anonym möglich. Wir unterstützen auch in der Entwicklung weitergehender Strategien gegen Diskriminierung und sexuelle Belästigung in Ihrem Unternehmen. Je nach Umfang kann dieser Bereich der Präventionsarbeit jedoch kostenpflichtig sein. Schreiben Sie uns in diesem Fall bitte eine Nachricht über unser Anfrageformular und fordern Sie ein unverbindliches Angebot bei uns an.
Beraten Sie auch Vertrauenspersonen, Gleichstellungsbeauftragte*r oder als anderweitige Stelle der vertraulichen Beratung?
Vertrauenspersonen und andere Stellen der vertraulichen Beratung können bei uns fachliche Unterstützung, praktische Hilfestellung und rechtliche und/oder psychologische Beratung erhalten. Dazu gehören die Klärung der eigenen Rolle, Informationen über Aufgaben in Beschwerdeverfahren nach dem AGG sowie die Vermittlung von Gesprächsführungstechniken und Selbstfürsorge-Strategien. Die Beratung ist streng vertraulich und auch anonym möglich.
Beraten Sie mich auch, wenn ich beschuldigt werde, eine andere Person sexuell belästigt zu haben?
Nein, wir beraten Menschen, die von sexueller Belästigung betroffen sind. Gemäß unseres satzungsmäßigen Auftrags beraten wir keine Personen, denen vorgeworfen wird, andere Personen sexuell belästigt zu haben. Themis versteht sich als Mittlerin zwischen betroffenen Personen und Arbeitgebenden in der Kultur- und Medienbranche. Wir übernehmen keine Mediation im Sinne eines Täter-Opfer-Ausgleiches. Alle Informationen und Ansprechpartner*innen hierzu finden Sie auf der Website des Servicebüros für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung: https://www.toa-servicebuero.de/.
Ablauf der Beratung
Wie läuft ein erstes Beratungsgespräch bei Ihnen ab?
Während der telefonischen Sprechzeiten ist eine Juristin oder eine Psychologin aus unserem Team für Sie da. Die Beraterin hört Ihnen genau zu und nimmt sich Zeit, um gemeinsam mit Ihnen Ihre Situation einzuordnen und zu klären. Sie wird Ihnen helfen, weitere Schritte zu planen. Sie können zudem psychologische und/oder juristische Folgetermine vereinbaren. Bei Bedarf vermitteln wir auch eine juristische oder psychologische Betreuung bei externen Anlaufstellen. Jeden Schritt stimmen wir natürlich mit Ihnen ab – wir unternehmen nichts ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung. Wenn Sie möchten, können Sie anonym bleiben.
Wie läuft ein juristisches Beratungsgespräch bei Ihnen ab?
Wir beraten juristisch auf Grundlage des AGG. Das AGG verbietet Benachteiligungen, sexuelle Belästigung oder Gewalt am Arbeitsplatz. Arbeitgebende sind verpflichtet, ihre Mitarbeitenden vor sexueller Belästigung zu schützen. Bei unserem Beratungsgespräch hören wir Ihnen genau zu und besprechen Ihre Situation. Wir zeigen Ihnen auf, welche rechtlichen Schritte Sie gehen könnten. Unser Ziel ist es, dass Sie eine informierte Entscheidung über das weitere und für Sie beste Vorgehen treffen können – mit uns an Ihrer Seite. So können Sie uns zum Beispiel damit beauftragen, für Sie eine Beschwerde nach dem AGG bei Ihrem Arbeitgebenden einzureichen. Wenn Sie ein strafrechtliches Verfahren einleiten, sozialrechtliche Ansprüche geltend machen oder zivilrechtliche Forderungen erheben möchten, nennen wir Ihnen gerne die zuständigen Anlaufstellen.
Muss ich eine Strafanzeige machen oder mich bei den Arbeitgebenden melden, wenn ich mich von Ihnen juristisch beraten lasse?
Nein, unsere juristische Beratung möchte Ihnen mögliche rechtliche Schritte aufzeigen, damit Sie selbst eine informierte, eigene Entscheidung treffen können, die Ihrer Situation entspricht. Wir treffen keine Entscheidung für Sie. Jeder Schritt wird mit Ihnen abgesprochen. Es gibt keine Verpflichtung, eine Beschwerde zu erheben oder Strafanzeige zu stellen. Wenn Sie es wünschen, können Sie uns damit beauftragen, für Sie eine Beschwerde nach dem AGG bei Ihren Arbeitgebenden einzureichen. Wenn Sie ein Strafverfahren einleiten, sozialrechtliche Ansprüche geltend machen oder zivilrechtliche Forderungen erheben möchten, nennen wir Ihnen gerne die zuständigen Anlaufstellen.
Wie läuft eine psychologische Beratung bei Ihnen ab?
Im Mittelpunkt unseres psychologischen Beratungsgespräches steht das, was Ihnen wichtig ist. Unsere Psychologinnen hören Ihnen zu und richten sich zuallererst nach Ihrem subjektiven Wohlbefinden. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass Sie mit der Situation bestmöglich umgehen und die für Sie richtige Entscheidung treffen können. Unser Ziel, dass wir eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen und Sie stabilisieren und stärken. Wir vermitteln Ihnen Techniken der Stabilisierung, der Abgrenzung oder der Entspannung. Auch klären wir Sie über mögliche Auswirkungen sexueller Belästigung auf. Bei Bedarf verweisen wir an weitere psychosoziale und psychotherapeutische Anlaufstellen. Für bis zu zehn psychologische Beratungsstunden können Sie zu uns kommen. Unsere psychologische Beratung ersetzt keine Psychotherapie.
Wie schützen Sie mich als betroffene Person vor negativen Konsequenzen?
Wenden Sie sich in Ihrem Erstkontakt gern anonym an uns. Wir beraten Sie auch dann, wenn wir nicht wissen, wer Sie sind. Nach unserer Beratung können Sie die Möglichkeiten und Konsequenzen abwägen und Ihre Situation richtig einordnen. Sie handeln nicht allein, wenn Sie sich für die Aufgabe Ihrer Anonymität entscheiden, um zum Beispiel eine Beschwerde bei Ihrer Arbeitgeberin einzulegen. Wir begleiten Sie während der Aufklärung des Sachverhaltes und sind dabei stets an Ihrer Seite. Betriebe wirken meistens bereitwillig mit und profitieren von dieser Herangehensweise.
Meldung und Vertraulichkeit
Kann ich Vorfälle von sexueller Belästigung und Gewalt in der Kultur- und Medienbranche bei der Themis Vertrauensstellung melden, mit dem Ziel, dass der Name der beschuldigten Person bekannt wird?
Wir sind eine Beratungsstelle, keine Strafverfolgungs- oder Ermittlungsbehörde. Unser Auftrag besteht darin, Betroffene zu begleiten – nicht, eigene Ermittlungen durchzuführen oder Listen von Beschuldigten zu führen. Hierzu sind wir weder rechtlich legitimiert noch wäre es datenschutzrechtlich zulässig. Wenn Betroffene es wünschen, können wir bei konkreten Vorfällen darin unterstützen, offizielle Wege zu gehen, bzw. durch eine Beschwerde nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz gegenüber den Arbeitgebenden. Wir geben auch Hinweise und verweisen an geeignete Beratung, wenn Betroffene Strafanzeige stellen möchten, einen zivilrechtlichen Schutz nach dem Gewaltschutzgesetz suchen, Schadenersatz von Beschuldigten fordern oder sozialrechtliche Ansprüche geltend machen wollen. Diese Stellen haben die rechtliche Legitimation, Vorwürfe gegen beschuldigte Personen zu prüfen. Der Fokus unserer Arbeit liegt auf Aufklärung, Prävention und strukturellen Lösungen (z. B. Schulungen, Richtlinien), um sexuelle Belästigung langfristig zu verhindern – nicht auf individueller „Bestrafung“ ohne rechtliches Verfahren.
Werden durch Ihre Beratungsarbeit Menschen öffentlich beschuldigt?
Nein, wir sind eine Vertrauensstelle: Unser Selbstverständnis ist das einer vertraulichen Mittlerin zwischen der betroffenen Person und Arbeitgebenden. Wir begleiten Betroffene in Verfahren nach dem AGG dabei, Sachverhalte aufzuklären. An die Öffentlichkeit gehen wir nicht. Das heißt: Wir geben niemals – auch nicht auf Wunsch von Betroffenen – Einzelheiten oder Informationen zu einem Vorfall nach außen. Wir agieren also ausschließlich im Beratungsverhältnis mit Betroffenen und auf ihren Wunsch mit den Arbeitgebenden.
Was tun Sie gegen Machtmissbrauch?
Machtmissbrauch ist ein strukturelles Problem, das in der Kultur- und Medienbranche noch immer häufig vorkommt. Darunter fallen verschiedene, ethisch stets problematische Verhaltensweisen. Häufig verhalten sich einflussreiche, in beruflichen oder künstlerischen Hierarchien weit oben positionierte Personen anderen Personen gegenüber respektlos und grenzüberschreitend. Machtmissbrauch kann sein: - öffentliches Bloßstellen - verbale Erniedrigungen und Beleidigungen - regelmäßige berufliche Kontaktaufnahme auch in Freizeit oder Krankheitszeiten - Anweisung von Arbeiten, die jenseits des Aufgabengebiets liegen - regelhafte und massive Überschreitung von Arbeitszeiten und Pausen bis hin zu sexualisierten Übergriffen - Nötigung und körperlicher Gewalt Machtmissbrauch kann durch Einzelne ausgeübt werden oder die gesamte Unternehmenskultur prägen. Er kann subtil und kaum erkennbar sein oder auch offensiv ausgelebt werden. Die rechtliche Handhabe gegen Machtmissbrauch ist begrenzt. Nur wenigen dieser Verhaltensweisen lässt sich mit Mitteln des AGG oder des Strafrechtes begegnen. Denn nur ein Teil und längst nicht alle Arten von Machtmissbrauch sind verboten. In unserer Beratungstätigkeit unterstützen wir Betroffene von Machtmissbrauch dann, wenn dieser mit sexueller Belästigung und Gewalt einhergeht. Die Abgrenzung kann schwierig sein. Deshalb finden wir in einer Erstberatung heraus, ob der jeweilige Vorfall von unserem Mandat umfasst wird. Ist er es nicht, verweisen wir an eine geeignete Beratungsstelle.
Online-Beratung: Erste Schritte & Registrierung
Ich bin neu in der Online-Beratung der Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V. – Was muss ich tun?
Denken Sie sich einen Nutzungsnamen aus:
• mindestens 6 Buchstaben oder Zahlen
• keine Leerzeichen
• keine Sonderzeichen wie zB ! ? $ @ § % # & . , : ; * ° ~ - _ + / = | ( ) < > [ ]

Vergeben Sie ein Passwort. Das sollte enthalten:
• mindestens 8 Buchstaben und Zahlen
• Groß- und Kleinbuchstaben
• Sonderzeichen: ! ? $ @ § % # & . , : ; * ° ~ - _ + / = | ( ) < > [ ]
• keine Leerzeichen

Sie müssen keine E-Mail-Adresse anlegen. Dann bleiben Sie vollständig anonym.
Sie müssen aber eingeloggt sein, um unsere Antworten zu lesen.


Nur wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse angeben, können Sie:
• Ihr Passwort zurücksetzen,
• eine Benachrichtigung per Mail bekommen, sobald Ihre Beraterin Ihnen geantwortet hat.
• Ihren Nutzungsnamen zurücksetzen
• Von uns eine E-Mail erhalten, bspw. wenn sich Änderungen in Terminen ergeben.

Wenn Sie keine E-Mail-Adresse angeben, achten Sie bitte darauf, Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort sicher zu speichern oder aufzuschreiben. Beides kann bei Verlust sonst nicht wieder hergestellt werden. Bitte geben Sie keine E-Mail-Adresse an, auf die andere Personen (bspw. die Arbeitgebenden) Zugriff haben.
Muss ich meine E-Mail-Adresse angeben?
Die Angabe der E-Mail-Adresse ist freiwillig. Falls Sie aber per Mail benachrichtigt werden möchten, sobald unsere Beraterinnen geantwortet haben, ist die Angabe notwendig. Bitte geben Sie keine E-Mail-Adresse an, auf die andere Personen (bspw. die Arbeitgebenden) Zugriff haben. Ansonsten erhalten Sie Antworten nur, wenn Sie mit Nutzungsnamen und Passwort in der Online-Beratung eingeloggt (angemeldet) sind.
Muss ich meinen Namen oder Wohnort angeben?
Nein, Sie können vollständig anonym bleiben. Wenn Sie in der Registrierung Ihre E-Mail angeben, dann wird Ihre E-Mail-Adresse gespeichert.
Ablauf & Wartezeiten
Wie lange muss ich auf eine Antwort warten?
Es ist unser Anliegen und Anspruch, Sie möglichst zeitnah beraten zu können. In der Regel antworten wir montags bis freitags innerhalb von 48 Stunden. In Zeiten hohen Beratungsaufkommens kann es vorkommen, dass die Beantwortung etwas länger dauert. Ein Anspruch auf Verfügbarkeit unserer Beratung außerhalb unserer Beratungszeiten, in einem bestimmten Zeitfenster oder innerhalb bestimmter Zeiträume besteht nicht. Wir sind keine Notrufstelle. In dringenden rechtlichen, medizinischen oder psychischen Notfällen und Krisen sollten Sie daher zeitnahe anwaltliche, ärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung einholen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Notfälle und weitere Hilfsangebote.
Kann ich für eine persönliche Beratung in der Geschäftsstelle der Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V. vorbeikommen?
Die Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V. ist eine bundesweite Beratungsstelle. Daher liegt der Schwerpunkt in der telefonischen Beratung oder der Beratung per Chat-, Mail- oder Video. Wir bieten gern auch eine Beratung vor Ort in Berlin, allerdings nicht ohne vorherige Vereinbarung. Eine offene Beratung in Präsenz ohne vorherige Anmeldung ist also nicht möglich.
Ist die Beratung kostenpflichtig?
Nein, unsere Beratung ist vollständig kostenlos. Für umfangreichere Begleitung in der Entwicklung von Präventionsstrategien (bspw. Begleitung bei der Ausarbeitung von Richtlinien oder Dienst/Betriebsvereinbarungen) in Unternehmen der Kultur- und Medienbranche erstellen wir Ihnen gern ein Angebot. Schreiben Sie uns in diesem Fall eine Nachricht über unser Anfrageformular und fordern Sie ein unverbindliches Angebot bei uns an.
Anonymität & Datenschutz
Kann jemand herausfinden, dass ich bei der Online-Beratung war?
Bitte melden Sie sich am Ende der Beratung ab. Den Button dafür finden Sie oben rechts auf der Seite. Bewahren Sie Ihren Nutzungsnamen und Ihr Passwort sicher auf, siehe auch: Technische Hilfe & Account-Verwaltung Wenn Sie sich unter Angabe Ihrer E-Mail anmelden, dann nutzen Sie bitte eine private E-Mail-Adresse, zu der keine andere Person Zugriff hat. Die Nutzung einer dienstlichen E-Mail-Adresse empfehlen wir nicht. Sie können auch den Verlauf der besuchten Internetseiten löschen. Wenn Sie einen dienstlichen Computer benutzen, können Arbeitgebende jedoch sehen, welche Internetseite Sie besucht haben. Nutzen Sie daher zur Kontaktaufnahme stets ein eigenes Gerät, wie ein Smartphone oder den eigenen Computer.
Technische Hilfe & Account-Verwaltung
Ich habe mein Passwort vergessen – was nun?
Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse bei der Registrierung angegeben haben: Fordern Sie ein neues Passwort an. Dann wird Ihnen ein neues (vorläufiges) Passwort an Ihre E-Mail-Adresse gesendet. Wenn Sie keine E-Mail-Adresse bei der Registrierung angegeben haben: Registrieren Sie sich neu mit einem neuen Nutzungsnamen und neuem Passwort. Sie können dann gern in der Beratung mitteilen, dass Sie mit einem anderen Nutzungsnamen bereits in der Beratung waren.
Ich habe ein technisches Problem mit der Anmeldung oder dem Beratungstool Aygonet. Was kann ich tun?
Sollte es bei der Anmeldung oder während der Beratung technische Schwierigkeiten geben, erreichen Sie uns über nachfolgende Kontaktmöglichkeiten

Bitte beachten Sie:
Wir können keine Verantwortung für technische Störungen übernehmen, die zu einer zeitweisen Nichtverfügbarkeit der Beratung führen.
Wie speichere ich meine Zugangsdaten sicher?
Hier sind sichere Methoden, um Passwörter zu speichern – besonders wichtig, wenn Sie bei der Online-Beratung keine E-Mail-Adresse hinterlegt haben:

Passwort-Manager (empfohlen!)
Tools wie bspw. Bitwarden, KeePass speichern Passwörter verschlüsselt und schützen sie mit einem Master-Passwort. Nutzen Sie Open-Source-Manager wie Bitwarden https://bitwarden.com//de-de/oder KeePass! https://www.keepass.de/.

Physikalische Aufbewahrung (offline)
Passwort-Tresor oder verschlossene Schublade:
Schreiben Sie Nutzungsnamen und Passwort handschriftlich auf ein Blatt und bewahren es physisch sicher auf (z. B. in einem Safe).
Nicht digital fotografieren oder als Datei speichern!

Merkhilfen (für einfache Passwörter)
• Eselsbrücken:
- Bilden Sie einen einprägsamen Satz und nutzen die Anfangsbuchstaben (z. B. „Ich trinke 3 Tassen Kaffee am Morgen!“ → It3TKam!).
- Kombinieren Sie dies mit Sonderzeichen und Zahlen.

Unsichere Methoden (vermeiden!)
• Unverschlüsselte Notizen (z. B. in E-Mails, Word-Dokumenten oder auf dem Handy).
• Browser-Speicher (Chrome, Firefox etc.) – anfällig für Hacking!
• Post-its oder offene Zettel am Arbeitsplatz/zu Hause.
• Wiederverwendung desselben Passworts für mehrere Konten.

Wichtig für die Online-Beratung
• Ohne E-Mail-Adresse gibt es keine Passwort-Wiederherstellung!
• Speichern Sie den Nutzungsnamen UND das Passwort sicher – beide sind für den Login nötig.
• Tipp: Nutzen Sie einen Passwort-Manager oder den physikalischen Tresor, um den Verlust zu vermeiden.
Falls Sie Ihr Passwort verlieren und keine E-Mail angegeben haben:
• Neu registrieren mit einem neuen Nutzungsnamen.
• In der Beratung auf den alten Account hinweisen (sofern gewünscht)
Wie kann ich meinen Account/Zugang löschen?
Im Menüpunkt „Verwaltung“ finden Sie die Option *„Zugang löschen“*. Sobald Sie Ihren Zugang löschen, werden Ihre Nutzungsdaten (Benutzungsname und Passwort) sowie alle gesendeten und empfangenen Nachrichten sofort und unwiderruflich gelöscht. Eine Wiederherstellung der Daten ist nicht möglich.
Notfälle & weitere Hilfsangebote
Ich bin in akuter Gefahr – was kann ich tun?
In akuter Gefahr:
Versuchen Sie, sich in Sicherheit zu bringen.
Verlassen Sie den Raum/den Ort.
Zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen, wenn Sie nicht wissen, wie Sie aus der Situation kommen sollen. Notruf: 112

Sie können die Notruf-App „nora“ die Feuerwehr, Polizei und den Rettungsdienst Tag und Nacht kostenfrei erreichen:
Das geht über Ihr Handy.
Sie können einen Notruf senden und müssen dazu nicht sprechen.
Die App nutzt die Standort-Funktion von Ihrem Handy und meldet den Standort, dann kommt Hilfe zu Ihnen, ohne dass Sie sprechen müssen.
Sie können einen stillen Notruf senden, wenn niemand Ihren Notruf bemerken soll.

Es gibt auch einen Chat: https://www.nora-notruf.de/de-as/
Ich wurde gerade Opfer eines sexualisierten oder körperlichen Übergriffs, möchte aber nicht, dass die Polizei eingeschaltet wird. Was kann ich tun?

Rufen Sie im Notfall einen Krankenwagen über die Nummer: 112
Sie können sich auch bei einer rechtsmedizinischen Untersuchungsstelle untersuchen und die Folgen rechtssicher dokumentieren lassen. Hierbei wird KEINE Strafanzeige gestellt. Sie erhalten von dort ein rechtsmedizinisches Gutachten. Dies kann ein wichtiges Beweismittel sein, falls Sie sich später zu einer Strafanzeige entscheiden sollten. Eine Stelle der vertraulichen Beweissicherung finden Sie über die Online-Datenbank für Straftaten: https://www.odabs.org/

Lassen Sie sich (wenn möglich) vor einer Strafanzeige anwaltlich beraten. Eine Strafanzeige kann nur in sehr wenigen Fällen später „zurückgenommen“ werden.
Rechtsanwält*innen mit Erfahrung in der Vertretung von Betroffenen von Gewalt finden Sie über den Verein Nebenklage e.V.
https://www.nebenklage-verein.de/anwaeltinnen-finden/#anwalt
oder über die Rechtsanwält*innensuche der Rechtsanwaltskammern.
https://www.brak.de/service/verbraucherinformationen/anwaltssuche/

Die Kosten für die anwaltliche Vertretung werden in bestimmten Fällen vom Staat übernommen.
Wer kann bei anderen Themen helfen oder wenn ich Beratung außerhalb der Beratungszeiten der Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V. brauche?
Feedback & Anregungen
Ich möchte mich beschweren – An wen kann ich mich wenden?
Für Rückmeldungen oder Beschwerden zu unseren Beratungen können Sie sich an unsere geschäftsführende Vorständin wenden:
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